Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie befasst sich mit der Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates.

  • Konservative Behandlung
  • operative Behandlungen von Fakturen und Weichteilverletzungen, z.B. Sehnenrupturen

Viele Verletzungen des Bewegungsapparates können sowohl konservativ, d. h. ohne Operation, als auch operativ behandelt werden. Dabei gilt es im Gespräch Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsmethoden abzuwägen, um sich fundiert für eine bestimmte Methode zu entscheiden.

Wesentliche Faktoren sind dabei unter anderem das Ausmass der Verletzung, der allgemeine Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten, individuelle Erwartungen sowie der zu erwartende Heilungsverlauf.

Konservative Verfahren können oft schonend und risikoarm angewandt werden, erfordern jedoch häufig eine längere Rehabilitationszeit. Operative Eingriffe ermöglichen dagegen in bestimmten Situationen eine schnellere anatomische Wiederherstellung, gehen aber stets mit operationsbedingten Risiken einher. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die sehr viel rascher mögliche funktionelle Nachbehandlung, d.h. durch assistierte Übungen mit der Physiotherapie/Ergotherapie und ein instruiertes Heimprogramm kann sehr viel rascher wieder eine gute Funktion erreicht werden.

Eine sorgfältige Diagnostik, ein transparentes Aufklärungsgespräch und eine gemeinsame Entscheidungsfindung bilden deshalb die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie und einen optimalen Genesungsverlauf.

Handgelenksbruch